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Berlin Noir 

Thomas Wörtche (Hrsg) 

CulturBooks, 2018

Ein Kommentar von Martina Pahr | WEGE Heft 2/18

 

Berlin ist längst nicht mehr jenes Sündenbabel, als das es einst berüchtigt war. Folglich sind die Verbrechen, die 13 verschiedene AutorInnen hier in Kurzkrimis erzählen, auch weniger mondän – dafür chaotisch und grausam, tragisch und beiläufig, persönlich oder beliebig. Berlin zerfällt in diesem Buch in unzählige Viertel und Lebensräume mit ganz eigenem Charakter: mal ranzig, mal reich, mal „arm aber sexy“, in Charlottenburg hat ein Mord ganz andere Hintergründe als in Neukölln oder Wedding und in Dahlem tötet es sich schicker als in Kreuzberg. Die Geschichten sind entsprechend vielfältig in ihrer Tonalität, aber allesamt packend und höchst unterhaltsam. Bei der nächsten Reise in die deutsche Hauptstadt unbedingt mit einpacken! 

 

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